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Die Wollemia nobilis, 1994 in einer abgelegenen Schlucht Australiens entdeckt, galt als botanische Sensation: ein „lebendes Fossil“, das seit der Kreidezeit nahezu unverändert überlebt hat.

Der weltweite Hype führte zu Schutzprogrammen, wissenschaftlichen Kooperationen und einer streng kontrollierten Vermehrung, um die Art vor Krankheiten und illegaler Entnahme zu bewahren.

Heute ist die Wollemie zwar nicht mehr die mediale Sensation von einst, bleibt aber eine der seltensten Koniferen der Erde.

Im Botanischen Garten Würzburg wächst sie als Teil der Sammlung historischer und evolutiver Pflanzenlinien und zeigt, wie robust und zugleich empfindlich diese Art ist.

Ihre wachsartigen Nadeln, die ungewöhnliche Rindenstruktur und die charakteristischen, würfelförmigen Knospen machen sie zu einem besonderen Blickfang.

Die Pflanze steht exemplarisch für den Wert botanischer Gärten: Erhaltung, Forschung und Vermittlung.

Meine Fotodokumentation zeigt die Wollemie im Wandel der Jahre - zwischen wissenschaftlicher Bedeutung, gärtnerischer Pflege und ihrer stillen, urzeitlichen Ausstrahlung.

Wollemia nobilis - Was wurde aus dem Hype? Das „lebende Fossil“ im Botanischen Garten

Gruen, Steine, Erde - Unsere Welt im Wandel

Wollemia nobilis - Das „lebende Fossil“ im Wandel

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Wollemia nobilis - Das lebende Fossil im Wandel