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Der DenkOrt Deportationen 1941–1944 vor dem Würzburger Hauptbahnhof erinnert an die jüdischen Menschen aus Unterfranken, die zwischen 1941 und 1944 deportiert wurden. Insgesamt wurden 2.069 Menschen aus der Region deportiert; nur 63 überlebten.
Das zentrale Element des partizipativen Denkmals sind symbolische Gepäckstücke – Koffer, Rucksäcke und Deckenrollen. Sie erinnern an die zerstörten jüdischen Gemeinden und ihre Menschen.
Jedes Gepäckstück wird doppelt hergestellt: eines steht am DenkOrt in Würzburg, das andere in der beteiligten Kommune.
Der Erinnerungsort wurde am 17. Juni 2020 eröffnet und seitdem schrittweise erweitert. Inzwischen sind 99 Kommunen am DenkOrt vertreten.
Meine Fotografien dokumentieren sowohl den Aufbau im Jahr 2020 als auch den heutigen Zustand des Erinnerungsortes.
Aufbau des DenkOrt Deportationen 2020 [Slideshow]
DenkOrt Deportationen 1941–1944 – Erinnerungsort am Würzburger Hauptbahnhof
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