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Der DenkOrt Deportationen 1941–1944 vor dem Würzburger Hauptbahnhof erinnert an die jüdischen Menschen aus Unterfranken, die während der NS-Zeit deportiert wurden. In neun Transporten zwischen November 1941 und Dezember 1944 verschleppte das NS-Regime 2.069 Männer, Frauen und Kinder aus der Region. Nur 63 überlebten.
Das zentrale Element des partizipativen Denkmals bilden symbolische Gepäckstücke: Koffer, Rucksäcke und Deckenrollen. Sie stehen für die verschwundenen Menschen, die zerstörten jüdischen Gemeinden und den Verlust ihrer Heimat. Jedes Gepäckstück wird zweimal hergestellt – eines befindet sich am zentralen DenkOrt in Würzburg, das andere am jeweiligen Herkunftsort.
Am 17. Juni 2020 wurde die Gedenkstätte mit 47 Gepäckstücken eröffnet. Durch mehrere Erweiterungen wuchs die Anlage bis Juni 2025 auf 99 Gepäckstücke.
Die Deportationen gingen in Würzburg sowohl vom Hauptbahnhof als auch vom ehemaligen Güterbahnhof Aumühle aus. Der zunächst an der Aumühle geplante Erinnerungsort ließ sich dort nicht verwirklichen.
Meine Fotografien dokumentieren den Aufbau des DenkOrts im Jahr 2020 sowie den später erweiterten Erinnerungsort. Sie zeigen die Entstehung der Anlage, die unterschiedlichen Gepäckstücke und ihre Anordnung im öffentlichen Raum.
Aufbau des DenkOrts Deportationen 2020 [Slideshow]
DenkOrt Deportationen 1941–1944 – Erinnerungsort am Würzburger Hauptbahnhof
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