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Die Gudrunswiese ist ein rund 5,2 Hektar großer geschützter Landschaftsbestandteil im Würzburger Stadtbezirk Zellerau. Am nordexponierten Hang zwischen ausgedehnten Waldbeständen gelegen, zählt sie zu den ökologisch wertvollsten Mager- und Trockenstandorten im Stadtgebiet. Seit 2007 steht das Gebiet unter Schutz, um seinen artenreichen Magerrasen, wertvolle Altbaumbestände sowie den wichtigen Biotopverbund zwischen Stadt und Offenland dauerhaft zu erhalten.
Die außergewöhnliche Struktur- und Artenvielfalt macht die Gudrunswiese zu einem bedeutenden Lebensraum für zahlreiche spezialisierte Pflanzen- und Tierarten. Erreichbar ist das Naturgebiet über den Bohlleitenweg (Friedrich-Koenig-Weg) oder den Wanderweg zur Zeller Waldspitze. Von hier eröffnen sich zudem reizvolle Ausblicke auf die Landschaft am westlichen Stadtrand Würzburgs.
Wer seine Wanderung fortsetzt, gelangt in die historischen Friedrich-Koenig-Anlagen. Die zwischen 1876 und 1877 von Friedrich Koenig jun. und Dr. Leofried Adelmann angelegte Parklandschaft entwickelte sich einst zu einem beliebten Ausflugsziel der Zellerauer Bevölkerung. Heute sind Teile der Anlage nur noch wenig genutzt und werden eingeschränkt gepflegt, dennoch vermittelt sie bis heute einen Eindruck der ursprünglichen landschaftlichen Gestaltung des 19. Jahrhunderts.
**Hinweis:** Die Wege im Bereich der Gudrunswiese sind stellenweise steil, naturbelassen und nicht durchgehend ausgeschildert. Trittsicherheit sowie festes Schuhwerk werden daher empfohlen.
Gudrunswiese – Natur, Artenvielfalt und stille Landschaften in Würzburg
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Gudrunswiese Würzburg – Geschützter Magerrasen & Naturparadies
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