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Das Heizkraftwerk Würzburg (HKW) wurde 1954 in Betrieb genommen und ist bis heute ein zentraler Baustein der städtischen Energieversorgung. Mit seinem markanten, rund 130 m hohen Schornstein und der typischen Industriearchitektur prägt es das Stadtbild am Main. Im Laufe der Jahrzehnte wurde das HKW mehrfach modernisiert: von der ursprünglichen Kohlefeuerung über Öl- und Gasbetrieb bis hin zu heutigen, effizienteren Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.
Heute arbeitet das Heizkraftwerk als modernes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD), das eine Schlüsselrolle in der Fernwärmeversorgung Würzburgs einnimmt. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Müllheizkraftwerk sowie den Einsatz moderner Technologien wie Wärmespeichern wird besonders effizient und nachhaltig Energie erzeugt.
Auch das Umfeld des Kraftwerks hat sich gewandelt: Wo früher die Kohlehalden lagen, befindet sich nun eine großzügige Freitreppe, die unter anderem beim Hafensommer als Zuschauertribüne genutzt wird.
Die Fotodokumentation zeigt das Kraftwerk vor der Umrüstung, mit älteren Anlagenteilen, Fassadenstrukturen und technischen Einrichtungen. Anschließend folgt die Phase der Modernisierung, in der neue Aggregate, Leitungen und Gebäudeteile installiert wurden.
Nach Abschluss der Modernisierung präsentiert sich das HKW in einem erneuerten, technisch optimierten Zustand – ein anschauliches Beispiel für den Wandel industrieller Infrastruktur im urbanen Raum.
Vor der Umrüstung - Das Heizkraftwerk im ursprünglichen Zustand
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Heizkraftwerk Würzburg - Umrüstung, Modernisierung & Architektur im Wandel
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