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Der heutige Theaterplatz liegt zwischen Theaterstraße, Maxstraße und Spiegelstraße gegenüber dem Mainfranken Theater.


Bis 2024 trug der Platz den Namen Kardinal-Faulhaber-Platz, nachdem er 1952 nach dem Würzburger Theologen und späteren Münchner Erzbischof Michael von Faulhaber benannt worden war.

2017 entschieden die Würzburger Bürger in einem Bürgerentscheid über die künftige Gestaltung des zuvor als Parkplatz genutzten Platzes.

Der Vorschlag „Grüner Platz am Theater“ erhielt in der Stichfrage die Mehrheit.

In den folgenden Jahren wurde der Platz zunächst als provisorische Grünfläche gestaltet; eine dauerhafte Neugestaltung ist mit dem Ausbau der Straßenbahnlinie verbunden.


Am 27. September 2024 wurde der Kardinal-Faulhaber-Platz offiziell in Theaterplatz umbenannt.*

Meine Fotografien dokumentieren den Platz und seine Veränderungen über verschiedene Jahre.

Theaterplatz Würzburg – historische Ansichten

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Theaterplatz Würzburg – vom Kardinal-Faulhaber-Platz zum heutigen Stadtbild

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Theaterplatz - Vorher-Nachher - direkter Vergleich zwischen 2006 und 2022

Theaterplatz -

Google Earth Aufnahmen von 2006 bis heute

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Theaterplatz - Vorher-Nachher - direkter Vergleich zwischen 2006 und 2022

Die Umbenennung des Kardinal-Faulhaber-Platzes ist aus meiner Sicht ein Beispiel dafür, wie politische Entscheidungen in Würzburg getroffen werden: Der Stadtrat hat sich für eine Umbenennung entschieden, obwohl die hinzugezogene Straßennamenkommission aufgrund der uneinheitlichen Forschungslage zunächst eine öffentliche wissenschaftliche Diskussion und anschließend eine Abwägung zwischen Umbenennung und sachlicher Kontextualisierung empfohlen hatte.


Der Stadtrat hat diese Empfehlung im Oktober 2022 nicht in dieser Form übernommen und sich für die Umbenennung entschieden. Das ist politisch legitim. Es wirft aber die Frage auf, welchen Stellenwert fachliche Expertise bei solchen Entscheidungen haben sollte und nach welchen Kriterien zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten abgewogen wird. Gerade bei historisch belasteten Namen erscheint mir eine differenzierte Auseinandersetzung wichtiger als die bloße Setzung eines politischen Zeichens.


Noch bemerkenswerter ist, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht unmittelbar über die Umbenennung entscheiden konnten. Eine Bürgerentscheidung fand nicht statt. Zwar gab es öffentliche Informations- und Diskussionsangebote; die letztendliche Entscheidung lag jedoch beim Stadtrat.


So entsteht aus meiner Sicht der Eindruck, dass eine Entscheidung von erheblicher öffentlicher und historischer Bedeutung im politischen Gremium getroffen wurde – trotz einer zuvor anders angelegten fachlichen Empfehlung und ohne unmittelbare Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger.


Ich halte es für legitim, eine solche Entscheidung deutlich zu kritisieren. Gerade bei einem historisch belasteten Thema sollte politische Verantwortung jedoch mit einer transparenten Abwägung, der ernsthaften Berücksichtigung fachlicher Expertise und einer möglichst breiten öffentlichen Debatte einhergehen.



Quellen: Abschlussbericht der Straßennamenkommission; Stadt Würzburg, Straßenbenennungen


Theaterstrasse

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Mainfrankentheater

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Die Theaterstrasse ist eine historische Strasse, die den Residenzplatz mit dem Barbarossaplatz verbindet. Sie wurde nach den Plaenen von Balthasar Neumann angelegt und beherbergt heute zahlreiche Einrichtungen und Gastronomiebetriebe, darunter das Mainfranken Theater, die Stiftung Buergerspital zum Heiligen Geist und das Damenstift zur Heiligen Anna. Das Mainfranken Theater Wuerzburg ist ein Mehrspartenhaus. Neben dem Großen Haus mit 739 Sitzplaetzen beherbergt das Theater noch eine kleine Spielstaette, die Kammerspiele mit 92 Plaetzen.

Damals und Heute

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Die historischen Aufnahmen wurden auf ihre rechtliche Nutzbarkeit geprüft.

Der Theaterplatz im Wandel - Vom historischen Platz zur gruenen Stadtmitte

*Die Umbenennung des Platzes war politisch und gesellschaftlich umstritten. Im Folgenden meine persönliche Einordnung des Entscheidungsprozesses: