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Der Theaterplatz in Würzburg, bis 2024 als Kardinal-Faulhaber-Platz bekannt, liegt zentral zwischen Maxstraße, Spiegelstraße und der Theaterstraße gegenüber dem Mainfranken Theater . Jahrzehntelang als Parkplatz genutzt, wurde er nach dem Bürgerentscheid 2017 für eine umfassende Begrünung freigegeben, um eine neue innerstädtische Erholungsfläche zu schaffen .
Die Umgestaltung sieht zahlreiche neue Bäume, offene Aufenthaltsbereiche und eine geplante Wasserfläche vor, die den Platz zu einer grünen Oase im Altstadtgefüge machen sollen .
Die Umbenennung in Theaterplatz erfolgte 2024 nach intensiver Diskussion über die historische Rolle von Kardinal Faulhaber während der NS-Zeit .
Heute verbindet der Platz Geschichte, Kultur und moderne Stadtentwicklung - ein lebendiger Raum zwischen Theater, Gastronomie und urbanem Grün.
Der Theaterplatz im Wandel - Vom historischen Platz zur grünen Stadtmitte
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Theaterplatz - Vom Kardinal-Faulhaber-Platz zur neuen grünen Mitte
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Die Umbenennung des Kardinal-Faulhaber-Platzes ist ein Paradebeispiel dafür, wie politische Entscheidungen in Würzburg inzwischen getroffen werden: erst beschließen, dann begründen – und Expertise nur dann beachten, wenn sie ins eigene Weltbild passt.
Der Stadtrat hat im Oktober 2022 gegen die Empfehlung der Fachleute entschieden, die ausdrücklich keine Umbenennung, sondern eine sachliche Kontextualisierung vorgeschlagen hatten. Dass man diesen Rat ignoriert hat, überrascht kaum – es fügt sich nahtlos in eine politische Praxis ein, in der man lieber Symbolpolitik betreibt, als sich ernsthaft mit Geschichte auseinanderzusetzen.
Noch bemerkenswerter: Die Bürgerinnen und Bürger wurden gar nicht erst gefragt. Offenbar hält man öffentliche Beteiligung für verzichtbar, solange man sich im eigenen Gremium einig ist.
So entsteht der Eindruck, dass kommunale Politik zunehmend im geschlossenen Raum stattfindet – fern von Expertise, fern von Beteiligung, aber nah an der eigenen Überzeugung, es schon besser zu wissen.
Theaterstrasse
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Umbenennung - Bischof Jung übt Kritik
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