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Versteckt am weiterführenden Weg zur Zeller Waldspitze liegt die Ruine eines ehemaligen Gartenhauses.
Der zweigeschossige Massivbau aus Muschelkalk und Ziegeln entstand vermutlich um 1900 und ist spätestens 1914 im Würzburger Adressbuch nachweisbar.
Als Eigentümer beziehungsweise Nutzer wird der Malermeister Josef Georg Mittenzwey genannt.
Das Gartenhaus war offenbar als Sommersitz gedacht und bot einst einen Blick über das Maintal.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude als Notunterkunft für ausgebombte Menschen genutzt.
Später blieb das Haus ungenutzt und verfiel zunehmend.
Bereits 2011 waren Dach und Geschossdecke durch Vandalismus und Brandschatzung weitgehend zerstört.
Heute sind vor allem Mauerwerk, Treppenreste und einzelne architektonische Details erhalten.
Meine Aufnahmen von 2019 bis 2023 dokumentieren den weiteren Verfall und zeigen, wie die Natur die Ruine zunehmend zurückerobert.
Die stille Ruine – Spurensuche 2019
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Die Gartenhausruine an der Zeller Waldspitze
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