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Lusamgärtlein - Grab vom Minensänger Walther von der Vogelweide

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Der Lusamgarten [Lusamgärtchen, Lusamgärtlein] ist einer der bedeutendsten historischen Orte Würzburgs - vor allem, weil er als wahrscheinliche Grabstätte des berühmtesten deutschen Minnesängers Walther von der Vogelweide gilt und einen der ältesten romanischen Kreuzgangreste der Stadt beherbergt. Er ist zugleich ein stiller, fast versteckter Ort, der in keiner Stadtführung fehlt und kulturell wie literarisch tief verankert ist.

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Hinweis zur Geschichte des Lusamgärtleins in Würzburg


Das kleine Areal neben dem Neumünster wird heute oft Lusamgärtchen genannt – historisch korrekt ist jedoch der Name Lusamgärtlein. Der ursprüngliche Begriff leitet sich vom althochdeutschen lusam bzw. lussam ab und bedeutet „lustsam“, also angenehm, vergnüglich, wohltuend.


Damit bezeichnete der Name einst einen „kleinen Lustgarten“, der zur mittelalterlichen Klosteranlage gehörte. Im Laufe der Zeit passte sich der Name dem modernen Sprachgebrauch an, weshalb viele Menschen heute automatisch die Form -gärtchen verwenden.


Der historische Name Lusamgärtlein erinnert jedoch bis heute an die ursprüngliche Bedeutung des Ortes und an seine lange kulturelle Tradition – einschließlich der Nähe zum vermuteten Grab des Minnesängers Walther von der Vogelweide.

Historischer Kreuzgang

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Neumünster

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Lusamgärtlein

[Slideshow]

Lusamgaertlein

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