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Lusamgärtlein Würzburg – Ein historischer Ort am Neumünster
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Das Lusamgärtlein liegt im ehemaligen Kreuzganghof des Neumünsterstifts in der Würzburger Altstadt.
Erhaltene romanische Bauteile erinnern an die mittelalterliche Klosteranlage. Im Innenhof steht ein Gedenkstein für den Minnesänger Walther von der Vogelweide, der der Überlieferung nach um 1230 in Würzburg begraben wurde. Ob sich sein Grab tatsächlich an dieser Stelle befindet, ist nicht zweifelsfrei belegt.
Meine Fotografien zeigen den historischen Innenhof, den Kreuzgangrest und das Gedenkmal.
Historischer Kreuzgang
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Neumünster
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Lusamgärtlein
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Hinweis zur Geschichte des Lusamgärtleins in Würzburg
Das kleine Areal neben dem Neumünster wird heute oft Lusamgärtchen genannt – historisch korrekt ist jedoch der Name Lusamgärtlein. Der ursprüngliche Begriff leitet sich vom althochdeutschen lusam bzw. lussam ab und bedeutet „lustsam“, also angenehm, vergnüglich, wohltuend.
Damit bezeichnete der Name einst einen „kleinen Lustgarten“, der zur mittelalterlichen Klosteranlage gehörte. Im Laufe der Zeit passte sich der Name dem modernen Sprachgebrauch an, weshalb viele Menschen heute automatisch die Form -gärtchen verwenden.
Der historische Name Lusamgärtlein erinnert jedoch bis heute an die ursprüngliche Bedeutung des Ortes und an seine lange kulturelle Tradition – einschließlich der Nähe zum vermuteten Grab des Minnesängers Walther von der Vogelweide.
Sehenswürdigkeiten und Sehenswertes
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