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Der Ölberg im Hauptfriedhof Würzburg ist eines der bedeutendsten barocken Kleindenkmäler der Stadt.
Er entstand 1732 nach einem Entwurf Balthasar Neumanns und wurde von Matthäus Kolb als offener Rundtempel aus fränkischem Sandstein ausgeführt.
Die Figuren – Christus, Engel und schlafende Jünger – stammen aus der Werkstatt Johann Georg Wolfgang van der Auwera, einem der führenden Bildhauer des Würzburger Spätbarock.
Ursprünglich stand der Ölberg am Leichhof zwischen Dom und Neumünster und wurde 1894 im Zuge städtebaulicher Veränderungen auf den Hauptfriedhof versetzt.
Die einst farbig gefassten Figuren wurden im 19. Jahrhundert überarbeitet; die heute sichtbaren Skulpturen sind Kopien aus den 1950er-Jahren, während die Originale geschützt an der Burkarder Kirche stehen.
Nach schweren Beschädigungen wurde das Ensemble 2008 denkmalgerecht restauriert.
Der ruhige Standort zwischen alten Bäumen und historischen Grabfeldern macht den Ölberg zu einem atmosphärischen Ort für fotografische Studien.
Licht, Struktur und Symbolik verbinden sich hier zu einem eindrucksvollen Motiv der Würzburger Friedhofskunst.
Der Ölberg im Hauptfriedhof – Barocke Stille und historische Symbolik
[Slideshow]
Ölberg im Hauptfriedhof Würzburg – Barocker Monopteros & Auwera-Figuren | Fotodokumentation
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