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Der Westbahnhof Würzburg, offiziell Würzburg-Heidingsfeld West, wurde 1866 an der Strecke Würzburg–Stuttgart eröffnet und zählt zu den ältesten Bahnstandorten der Stadt.   

Sein markantes Empfangsgebäude mit den historischen Schriftzügen „Heidingsfeld“ und „Heidingsfeld West“ prägt bis heute das Bild des Bahnhofs.   

Zwischen den Streckenästen nach Treuchtlingen und Lauda gelegen, war der Westbahnhof einst wichtiger Verkehrsknotenpunkt und wurde bis 1987 regulär bedient.   

Besonders charakteristisch ist der weit auskragende Dachüberstand mit Bögen, der sich fotogen über die Gleise spannt. Die frühere Hofmannsbrücke bot einen direkten Zugang zu den Bahnsteigen – ein Detail, das heute nur noch in historischen Aufnahmen sichtbar ist.   


Aktuell steht der Bahnhof vor einer geplanten Reaktivierung bis 2026, leicht versetzt und mit besserer Anbindung an die Straßenbahn.   

Damit verbindet der Westbahnhof Vergangenheit und Zukunft und bleibt ein spannendes Motiv für Eisenbahnfotografie, Stadtgeschichte und Architekturfreunde.

Westbahnhof – Historischer Bahnhof, Architektur & Fotografie

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Historischer Hinweis:

Die frühere Hofmannsbrücke verfügte über einen Treppenabgang, der den Bewohnern der Lehmgrube einen direkten Zugang zu den Bahnsteigen ermöglichte. Die später errichtete Resenbrücke erhielt keinen entsprechenden Fußgängerzugang, sodass der Westbahnhof von dort aus seither nur noch über einen deutlich längeren Umweg erreichbar ist.


Die frühere Hofmannsbrücke verfügte über einen Treppenabgang, der den Bewohnern der Lehmgrube einen direkten Zugang zu den Bahnsteigen ermöglichte. Die später errichtete Resenbrücke erhielt keinen entsprechenden Fußgängerzugang, sodass der Westbahnhof von dort aus seither nur noch über einen deutlich längeren Umweg erreichbar ist.