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Der Westbahnhof im Würzburger Stadtbezirk Heidingsfeld wurde 1866 eröffnet. Ursprünglich als „Badischer Bahnhof“ bezeichnet, erhielt er nach dem Ersten Weltkrieg seinen heutigen Namen Heidingsfeld West. Er bildete das Gegenstück zum bereits 1864 eröffneten Ostbahnhof.


Das historische Empfangsgebäude ist bis heute erhalten. Charakteristisch sind der weit auskragende Dachüberstand mit seinen Bögen und die historischen Bahnhofsschriftzüge. Über einen Treppenabgang an der früheren Hofmannsbrücke war einst ein direkter Zugang zu den Bahnsteigen möglich.


Im September 1987 endete der reguläre Personenverkehr. Die geplante Reaktivierung des Haltepunkts ist inzwischen ins Stocken geraten; im Juli 2026 erklärte die Stadt Würzburg, dass die Deutsche Bahn das Projekt nicht weiterverfolgen wolle. Ein neuer Inbetriebnahmetermin steht damit nicht fest.


Meine Fotografien dokumentieren das historische Bahnhofsgebäude, seine architektonischen Besonderheiten und die Spuren der früheren Bahnnutzung.

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Historischer Hinweis:

Die frühere Hofmannsbrücke verfügte über einen Treppenabgang, der den Bewohnern der Lehmgrube einen direkten Zugang zu den Bahnsteigen ermöglichte. Die später errichtete Resenbrücke erhielt keinen entsprechenden Fußgängerzugang, sodass der Westbahnhof von dort aus seither nur noch über einen deutlich längeren Umweg erreichbar ist.


Die frühere Hofmannsbrücke verfügte über einen Treppenabgang, der den Bewohnern der Lehmgrube einen direkten Zugang zu den Bahnsteigen ermöglichte. Die später errichtete Resenbrücke erhielt keinen entsprechenden Fußgängerzugang, sodass der Westbahnhof von dort aus seither nur noch über einen deutlich längeren Umweg erreichbar ist.


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